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Da Bartagamen wechselwarme Tiere sind, müssen sie selbst die Körpertemperatur regulieren. Auf der einen Seite erfolgt dies durch das Verharren an Sonnenplätzen für hohe Temperaturen bzw. an Schattenplätzen für niedrige Temperaturen. Zum anderen erfolgt dies zusätzlich durch die Thermoregulation. Dies bedeutet, dass der Körper eingesetzt wird, um besser Wärme aufzunehmen bzw. besser zu kühlen. In der Regel erfolgt dies durch die Anpassung der Körperfarbe durch die Kontrahierung der melaninhaltigen Hautzellen. Zur besseren Wärmeaufnahme können sie sich so dunkel oder sogar schwarz färben, was vor allem bei der Suche nach einem Sonnenplatz beobachtet werden kann. Sobald genug Wärme aufgenommen wurde, färbt sich eine Bartagame wieder hell. Sollte es ihr zu heiß werden, aber sie möchte den Sonnenplatz nicht verlassen, so kann die Bartagame ihr Maul öffnen und die Zunge etwas hervorschieben. Bei einer starken Überhitzung kommt es dann zum Hecheln und durch die Verdunstung der Feuchtigkeit auf der Schleimhaut wird sie abgekühlt. Um die Zunge wieder zu befeuchten, schließt sie das Maul in gewissen Abständen.